Kostenlose Umgangsregelung Vorlage
Eine Umgangsregelung legt fest, wann und wie ein Kind den getrennt lebenden Elternteil sieht. Nutzen Sie unsere kostenlose Vorlage fuer eine einvernehmliche Umgangsregelung nach § 1684 BGB — sofort als PDF herunterladen.
| NAME | Sophie Lang |
| GEBURTSDATUM | 12. Juni 2017 |
| LEBENSMITTELPUNKT | Katharina Lang |
| ELTERLICHE SORGE | Gemeinsame Sorge (§§ 1626a, 1687 BGB) |
Werktag-Umgang: Zusätzlich verbringt Sophie jeden Mittwoch von 15:00 Uhr (Abholung im Hort) bis 19:00 Uhr beim Vater und wird anschließend zur Mutter zurückgebracht.
Fällt ein Umgangswochenende aus wichtigem Grund aus (Krankheit des Kindes, unaufschiebbare Termine), wird der Umgang zeitnah nachgeholt, soweit dies mit dem Schulbesuch und den Alltagsroutinen vereinbar ist.
Weihnachts- / Winterferien: Die Weihnachtsferien werden halbiert: Der erste Teil (einschließlich Heiligabend und 1. Feiertag) im jährlichen Wechsel. Silvester verbringt Sophie stets bei dem Elternteil, bei dem sie in der zweiten Ferienhälfte ist.
Oster- / Herbstferien: Osterferien (2 Wochen): erste Woche beim Vater, zweite Woche bei der Mutter. Herbstferien umgekehrt. Pfingstferien wochenweise im Wechsel.
Jeder Elternteil hat das Recht, mit dem Kind mindestens drei zusammenhängende Urlaubswochen pro Jahr zu verbringen. Die Termine werden bis zum 31. März jedes Kalenderjahres festgelegt und dem jeweils anderen Elternteil schriftlich mitgeteilt.
Geburtstage und Muttertag/Vatertag: An Sophies Geburtstag (12. Juni) verbringt sie mindestens zwei Stunden mit dem Elternteil, bei dem sie nicht übernachtet. Muttertag bei der Mutter, Vatertag beim Vater (jeweils ab 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr).
Transport: Bringen und Holen wird im Wechsel oder hälftig aufgeteilt; der abholende Elternteil trägt jeweils die Transportkosten.
Besondere Modalitäten: An Schul-/Hort-Tagen erfolgt die Übergabe direkt in der Schule bzw. im Hort. Am Sonntagabend bringt der Vater Sophie zurück zur Mutter.
Die Übergaben erfolgen pünktlich und in einer ruhigen, kindgerechten Atmosphäre. Konfliktgespräche zwischen den Eltern werden vor dem Kind unterlassen; notwendige Informationen werden schriftlich (z.B. per E-Mail, Eltern-App) ausgetauscht.
Reisen außerhalb der EU sowie Flugreisen mit dem Kind bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des anderen Elternteils. Bei gemeinsamem Sorgerecht ist für die Ausstellung eines Kinderreisepasses die Zustimmung beider Eltern erforderlich (§ 1629 BGB).
Was ist eine Umgangsregelung?
Eine Umgangsregelung ist eine Vereinbarung zwischen getrennt lebenden Eltern, die den Kontakt des Kindes zum nicht betreuenden Elternteil regelt. Sie legt Besuchszeiten, Ferienregelungen, Feiertage und besondere Anlaesse fest und dient dem Kindeswohl.
Das Umgangsrecht ist in § 1684 BGB verankert: Jedes Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil, und jeder Elternteil hat das Recht und die Pflicht zum Umgang mit seinem Kind. Eine Umgangsregelung kann einvernehmlich zwischen den Eltern getroffen oder vom Familiengericht angeordnet werden.
Eine schriftliche Umgangsregelung schafft Klarheit, reduziert Konflikte und gibt dem Kind Struktur und Sicherheit. Sie kann flexibel gestaltet werden — vom klassischen Wochenendmodell ueber das erweiterte Umgangsrecht bis zum Wechselmodell.
Was diese Vorlage enthaelt
Unsere Vorlage deckt alle wesentlichen Aspekte einer Umgangsregelung ab.
Angaben zu den Eltern
Vollstaendige Daten beider Elternteile — Name, Anschrift, Kontaktdaten.
Angaben zum Kind
Name, Geburtsdatum und Wohnort des Kindes.
Regelmaessiger Umgang
Festlegung der regulaeren Besuchszeiten — z. B. jedes zweite Wochenende, ein Nachmittag unter der Woche.
Ferienregelung
Aufteilung der Schul- und Kindergartenferien — Sommer, Winter, Ostern, Herbst.
Feiertage und besondere Anlaesse
Regelung fuer Weihnachten, Ostern, Geburtstage und andere besondere Tage.
Hol- und Bringzeiten
Genaue Uhrzeiten und Orte fuer Abholung und Rueckgabe.
Kommunikation
Regelung fuer Telefonate, Videoanrufe und Nachrichten zwischen Kind und abwesendem Elternteil.
Aenderungs- und Streitklausel
Verfahren bei Terminaenderungen und Streitigkeiten — Mediation vor Gericht.
So erstellen Sie eine Umgangsregelung
In fuenf Schritten zu Ihrer Umgangsregelung.
- 1
Elterndaten eintragen
Geben Sie die vollstaendigen Daten beider Elternteile ein.
- 2
Kind erfassen
Tragen Sie die Daten des Kindes ein.
- 3
Besuchszeiten festlegen
Bestimmen Sie den regelmaessigen Umgangsrhythmus und die Uhrzeiten.
- 4
Ferien und Feiertage regeln
Verteilen Sie die Ferien und Feiertage auf beide Elternteile.
- 5
Pruefen und herunterladen
Ueberpruefen Sie alle Angaben, laden Sie die Regelung als PDF herunter und lassen Sie sie von beiden Elternteilen unterschreiben.
Rechtliche Hinweise
Bei einer Umgangsregelung sind besondere familienrechtliche Grundsaetze zu beachten.
Diese Vorlage dient ausschliesslich zu Informationszwecken. Bei Konflikten empfiehlt sich eine Erziehungsberatung oder anwaltliche Beratung.
Umgangsrecht (§ 1684 BGB)
Jedes Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil. Jeder Elternteil hat das Recht und die Pflicht zum Umgang. Der betreuende Elternteil darf den Umgang nicht grundlos verweigern (Wohlverhaltensklausel, § 1684 Abs. 2 BGB).
Kindeswohl
Alle Regelungen muessen dem Kindeswohl dienen. Das Familiengericht kann den Umgang einschraenken oder ausschliessen, wenn das Kindeswohl gefaehrdet ist (§ 1684 Abs. 4 BGB).
Gerichtliche Regelung
Koennen sich die Eltern nicht einigen, kann das Familiengericht eine Umgangsregelung treffen (§ 1684 Abs. 3 BGB). Das Jugendamt wird angehoert. Kinder ab 14 Jahren werden persoenlich angehoert.
Umgangsrecht Dritter
Auch Grosseltern, Geschwister und enge Bezugspersonen haben ein Umgangsrecht, wenn dies dem Kindeswohl dient (§ 1685 BGB). Diese Regelung kann in die Vereinbarung aufgenommen werden.
Haeufig gestellte Fragen
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