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Kostenlose Mahnung Vorlage

Eine Mahnung ist die formelle Aufforderung an den Schuldner, eine faellige Leistung — insbesondere eine Geldzahlung — zu erbringen. Nutzen Sie unsere kostenlose Vorlage fuer eine rechtssichere Mahnung nach deutschem Recht — sofort als PDF herunterladen.

Mahnung erstellen
Kostenlos nutzbarSofort als PDFKein Konto erforderlich
Webdesign Mueller e.K.
Kreativstrasse 5, 10117 Berlin
+49 30 22334455
buchhaltung@webdesign-mueller.de
15. Maerz 2025
Blumenhaus Rose GmbH
Hauptstrasse 30, 10827 Berlin
2. Mahnung — RE-2025-0042
Offener Betrag: 2.380,00 EUR
Sehr geehrte Damen und Herren,

trotz unserer ersten Zahlungsaufforderung vom 15. Maerz 2025 konnten wir bis heute keinen Zahlungseingang feststellen. Wir fordern Sie daher letztmals auf, den offenen Betrag unverzueglich zu begleichen.
Offene Forderung
PositionRechnungsdatumFaelligkeitBetrag
Rechnung RE-2025-004220. Januar 202515. Februar 20252.380,00 EUR
Verzugszinsen (§ 288 BGB)22,50 EUR
Verzugspauschale (§ 288 Abs. 5 BGB)40,00 EUR
Gesamtforderung2.442,50 EUR
Feststellung des Zahlungsverzugs

Die oben genannte Rechnung war am 15. Februar 2025 zur Zahlung faellig. Gemaess § 286 Abs. 2 Nr. 1 BGB befinden Sie sich seit diesem Datum in Verzug, da die Leistungszeit nach dem Kalender bestimmt war — einer gesonderten Mahnung bedurfte es insoweit nicht. Als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB greifen die erweiterten Rechtsfolgen des § 288 Abs. 2 und Abs. 5 BGB.
Verzugszinsen (§ 288 BGB)

Fuer die Dauer des Verzugs sind Verzugszinsen in Hoehe von 9 Prozentpunkten ueber dem Basiszinssatz (§ 247 BGB) zu entrichten. Fuer Rechtsgeschaefte zwischen Unternehmern betraegt der Verzugszinssatz gemaess § 288 Abs. 2 BGB neun (9) Prozentpunkte ueber dem Basiszinssatz. Der aktuelle Basiszinssatz betraegt nach Bekanntmachung der Deutschen Bundesbank 3,37 %. Die Verzinsung laeuft bis zum vollstaendigen Zahlungseingang.
Verzugskostenpauschale (§ 288 Abs. 5 BGB)

Da es sich bei dieser Forderung um eine Entgeltforderung aus einem Rechtsgeschaeft zwischen Unternehmern handelt, steht uns zusaetzlich eine Pauschale in Hoehe von 40,00 EUR zu. Diese Pauschale ist auf einen geschuldeten Schadensersatz anzurechnen, soweit der Schaden in Kosten der Rechtsverfolgung begruendet ist (§ 288 Abs. 5 Satz 3 BGB).
Zahlungsaufforderung

Wir fordern Sie auf, den Gesamtbetrag von 2.442,50 EUR bis spaetestens 29. Maerz 2025 auf das unten genannte Konto zu ueberweisen. Faellt das Fristende auf einen Sonn- oder gesetzlichen Feiertag, tritt an dessen Stelle der naechste Werktag (§ 193 BGB).

Bankverbindung:
Kontoinhaber: Webdesign Mueller e.K.
IBAN: DE89 1004 0000 0123 4567 89
BIC: COBADEFFXXX
Verwendungszweck: RE-2025-0042
Hinweis auf weiteres Vorgehen

Sollten wir bis zum oben genannten Datum keinen Zahlungseingang feststellen, behalten wir uns vor, die Forderung an einen Rechtsanwalt oder an ein Inkassounternehmen abzugeben bzw. ein gerichtliches Mahnverfahren gemaess §§ 688 ff. ZPO einzuleiten. Die dadurch entstehenden Mehrkosten haben Sie zu tragen.
Sollte sich Ihre Zahlung mit diesem Schreiben ueberschnitten haben, betrachten Sie dieses Schreiben bitte als gegenstandslos. Fuer eine Klaerung stehen wir gerne zur Verfuegung.
MIT FREUNDLICHEN GRUESSEN
Stefan Mueller
Inhaber
Datum: ____________________

Was ist eine Mahnung?

Eine Mahnung ist eine einseitige, empfangsbeduerftige Willenserklaerung, mit der der Glaeubiger den Schuldner zur Erfuellung einer faelligen Leistung auffordert (§ 286 Abs. 1 BGB). Durch die Mahnung wird der Schuldner in Verzug gesetzt, was weitreichende rechtliche Folgen hat — insbesondere die Pflicht zur Zahlung von Verzugszinsen und Ersatz des Verzugsschadens.

Nach § 286 Abs. 1 BGB kommt der Schuldner durch eine Mahnung in Verzug, wenn er trotz Faelligkeit und Mahnung nicht leistet. In bestimmten Faellen tritt der Verzug auch ohne Mahnung ein: wenn fuer die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist (§ 286 Abs. 2 Nr. 1 BGB), wenn der Leistung ein Ereignis vorausgeht und eine angemessene Zeit verstrichen ist (§ 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB) oder wenn der Schuldner die Leistung ernsthaft und endgueltig verweigert (§ 286 Abs. 2 Nr. 3 BGB).

Im Geschaeftsverkehr (B2B) tritt der Verzug bei Geldforderungen spaetestens 30 Tage nach Faelligkeit und Zugang der Rechnung automatisch ein (§ 286 Abs. 3 BGB). Gegenueber Verbrauchern gilt dies nur, wenn in der Rechnung darauf hingewiesen wurde. Dennoch ist auch im B2B-Bereich eine formelle Mahnung empfehlenswert, um den Zahlungswillen des Schuldners zu dokumentieren und den Weg fuer ein gerichtliches Mahnverfahren vorzubereiten.

Was diese Vorlage enthaelt

Unsere Mahnungsvorlage deckt alle Mahnungsstufen und gesetzlichen Anforderungen ab.

Glaeubigerdaten

Vollstaendige Angaben zum Glaeubiger — Name/Firma, Anschrift und Bankverbindung fuer die Zahlung.

Schuldnerdaten

Name/Firma und Anschrift des Schuldners fuer die ordnungsgemaesse Zustellung der Mahnung.

Forderungsaufstellung

Detaillierte Aufstellung der offenen Forderung — Rechnungsnummer, Rechnungsdatum, Faelligkeitsdatum und ausstehender Betrag.

Mahnungsstufe

Auswahl zwischen Zahlungserinnerung, 1. Mahnung, 2. Mahnung und letzter Mahnung — mit jeweils angepasstem Textton.

Verzugszinsen

Automatische Berechnung der gesetzlichen Verzugszinsen: 5 Prozentpunkte ueber Basiszinssatz (Verbraucher) bzw. 9 Prozentpunkte (Unternehmer) nach § 288 BGB.

Mahnkosten

Optionale Geltendmachung von Mahnkosten und Mahnpauschale (40 Euro fuer Unternehmer, § 288 Abs. 5 BGB).

Fristsetzung

Angemessene Zahlungsfrist mit konkretem Datum — typischerweise 7 bis 14 Tage.

Androhung rechtlicher Schritte

Bei der letzten Mahnung: Hinweis auf die Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens oder die Beauftragung eines Inkassobueros.

Zahlungsaufforderung

Klare Aufforderung zur Zahlung des Gesamtbetrags unter Angabe der Bankverbindung und des Verwendungszwecks.

Unterschrift

Feld fuer die Unterschrift des Glaeubigers oder seines Vertreters zur Authentifizierung der Mahnung.

So erstellen Sie eine Mahnung

In fuenf Schritten zu einer professionellen Mahnung.

  1. 1

    Parteien eingeben

    Tragen Sie die vollstaendigen Daten des Glaeubigers (einschliesslich Bankverbindung) und des Schuldners ein.

  2. 2

    Forderung spezifizieren

    Geben Sie Rechnungsnummer, Rechnungsdatum, Faelligkeitsdatum und den ausstehenden Betrag ein.

  3. 3

    Mahnungsstufe waehlen

    Waehlen Sie die passende Stufe — von der hoeflichen Zahlungserinnerung bis zur letzten Mahnung mit Androhung rechtlicher Schritte.

  4. 4

    Verzugszinsen und Frist festlegen

    Lassen Sie Verzugszinsen automatisch berechnen und setzen Sie eine angemessene Zahlungsfrist.

  5. 5

    Pruefen und herunterladen

    Ueberpruefen Sie alle Angaben in der Live-Vorschau, laden Sie die Mahnung als PDF herunter und versenden Sie sie nachweisbar (Einschreiben empfohlen).

Rechtliche Hinweise

Bei der Erstellung einer Mahnung sind mehrere rechtliche Aspekte zu beachten.

Diese Vorlage dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar. Fuer eine auf Ihre Situation zugeschnittene Beratung wenden Sie sich an einen zugelassenen Rechtsanwalt.

Geprueft fuer deutsches Recht

Verzugsvoraussetzungen (§ 286 BGB)

Der Schuldner kommt in Verzug, wenn er trotz Faelligkeit und Mahnung nicht leistet und den Verzug zu vertreten hat. Die Mahnung muss bestimmt genug sein — der Glaeubiger muss eindeutig zur Zahlung eines bestimmten Betrags auffordern. Eine Mahnung vor Faelligkeit ist unwirksam und setzt keinen Verzug.

Verzugszinsen (§ 288 BGB)

Bei Entgeltforderungen betragen die Verzugszinsen fuer Verbraucher 5 Prozentpunkte ueber dem Basiszinssatz, fuer Unternehmer 9 Prozentpunkte ueber dem Basiszinssatz. Der Basiszinssatz wird von der Deutschen Bundesbank halbjaehrlich angepasst. Hoeherer Schaden kann zusaetzlich geltend gemacht werden (§ 288 Abs. 4 BGB).

Mahnpauschale (§ 288 Abs. 5 BGB)

Bei Entgeltforderungen zwischen Unternehmern kann der Glaeubiger eine Pauschale von 40 Euro fuer Beitreibungskosten verlangen. Dieser Anspruch besteht neben dem Verzugszinsanspruch. Gegenueber Verbrauchern gibt es keine gesetzliche Mahnpauschale — tatsaechliche Mahnkosten koennen jedoch als Verzugsschaden geltend gemacht werden.

Gerichtliches Mahnverfahren (§§ 688 ff. ZPO)

Bleibt die Mahnung erfolglos, kann der Glaeubiger ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten. Der Mahnbescheid wird vom zustaendigen Mahngericht erlassen und ist ein schneller, kostenguenstiger Weg zur Titulierung der Forderung. Bei Widerspruch des Schuldners wird das Verfahren an das Streitgericht abgegeben.

Verjaeherung

Die regelmaessige Verjaeherungsfrist betraegt drei Jahre ab Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist (§§ 195, 199 BGB). Die Mahnung hemmt die Verjaeherung nicht — nur Verhandlungen (§ 203 BGB) oder gerichtliche Massnahmen (§ 204 BGB) bewirken eine Hemmung. Kurz vor Verjaeherung sollte daher rechtzeitig ein Mahnbescheid beantragt oder Klage erhoben werden.

Haeufig gestellte Fragen

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