Kostenlose Scheidungsfolgenvereinbarung Vorlage
Eine Scheidungsfolgenvereinbarung regelt die wesentlichen Folgen einer Scheidung einvernehmlich. Nutzen Sie unsere kostenlose Vorlage fuer eine Vereinbarung zu Unterhalt, Sorgerecht, Zugewinn und Versorgungsausgleich — sofort als PDF herunterladen.
Die Kinder werden auch nach der Scheidung den Lebensmittelpunkt bei Claudia Fischer haben.
Ergänzung: Die Befristung berücksichtigt, dass Frau Fischer nach Abschluss ihrer Umschulung zur IT-Fachkraft in die Vollzeiterwerbstätigkeit zurückkehren wird. Eine Verlängerung ist nur bei schwerwiegenden unvorhersehbaren Umständen möglich.
Weitere Regelungen: Die Ehewohnung in der Schillerstraße 5 (110 m², Mietvertrag mit der ABC Hausverwaltung GmbH) verbleibt bei Frau Fischer mit den gemeinsamen Kindern. Herr Fischer scheidet aus dem Mietvertrag aus.
Die zur Umschreibung im Grundbuch erforderlichen Erklärungen (Auflassung, Eintragungsbewilligung) werden im Rahmen der notariellen Beurkundung dieser Vereinbarung bzw. in gesonderter Urkunde abgegeben. Die Notarkosten und Grundbuchgebühren trägt der übernehmende Ehegatte, soweit nicht abweichend vereinbart. Etwaige Grunderwerbsteuer entfällt bei Übertragung zwischen Ehegatten nach § 3 Nr. 5 GrEStG.
Was ist eine Scheidungsfolgenvereinbarung?
Eine Scheidungsfolgenvereinbarung ist ein Vertrag zwischen Ehepartnern, in dem die wesentlichen Folgen einer Scheidung einvernehmlich geregelt werden — insbesondere Unterhalt, Sorgerecht, Umgangsrecht, Zugewinnausgleich, Versorgungsausgleich und die Aufteilung des gemeinsamen Vermoegens.
Die Vereinbarung kann vor oder waehrend des Scheidungsverfahrens geschlossen werden. Bestimmte Regelungen — insbesondere zum Versorgungsausgleich und Zugewinnausgleich — beduerfen der notariellen Beurkundung (§ 1378 Abs. 3 Satz 2 BGB, § 7 VersAusglG). Regelungen zum Kindesunterhalt unterliegen der gerichtlichen Kontrolle und duerfen den gesetzlichen Mindestunterhalt nicht unterschreiten.
Eine umfassende Scheidungsfolgenvereinbarung beschleunigt das Scheidungsverfahren erheblich, da das Familiengericht keine streitigen Folgesachen entscheiden muss. Sie ermoeglicht eine einvernehmliche Scheidung (§ 1566 BGB) und reduziert die Verfahrenskosten.
Was diese Vorlage enthaelt
Unsere Vorlage deckt alle wesentlichen Scheidungsfolgen ab.
Ehegattenunterhalt
Regelung zum Trennungsunterhalt und nachehelichen Unterhalt — Hoehe, Dauer und Anpassungsklauseln.
Kindesunterhalt
Festlegung des Kindesunterhalts nach der Duesseldorfer Tabelle, einschliesslich Sonderbedarf und Mehrbedarf.
Sorge- und Umgangsrecht
Vereinbarung zum gemeinsamen oder alleinigen Sorgerecht sowie Umgangsregelungen.
Zugewinnausgleich
Regelung des Zugewinnausgleichs — Berechnung, Ausgleichszahlung oder Verzicht.
Versorgungsausgleich
Vereinbarung zum Ausgleich der in der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften.
Ehewohnung
Zuweisung der Ehewohnung und Regelung der Mietkosten.
Hausrat
Aufteilung des gemeinsamen Hausrats nach § 1568b BGB.
Gemeinsame Schulden
Verteilung der waehrend der Ehe eingegangenen Verbindlichkeiten.
Kosten der Scheidung
Vereinbarung ueber die Aufteilung der Gerichts- und Anwaltskosten.
So erstellen Sie eine Scheidungsfolgenvereinbarung
In fuenf Schritten zu Ihrer Scheidungsfolgenvereinbarung.
- 1
Ehepartner eintragen
Geben Sie die vollstaendigen Daten beider Ehepartner ein, einschliesslich Heiratsdatum und Trennungsdatum.
- 2
Unterhaltsregelungen festlegen
Bestimmen Sie den Ehegatten- und Kindesunterhalt — Hoehe, Dauer und Zahlungsmodalitaeten.
- 3
Sorge- und Umgangsrecht regeln
Vereinbaren Sie das Sorgerecht und die Umgangsregelungen fuer gemeinsame Kinder.
- 4
Vermoegen und Schulden aufteilen
Regeln Sie den Zugewinnausgleich, die Aufteilung von Hausrat und gemeinsamen Schulden.
- 5
Pruefen und herunterladen
Ueberpruefen Sie alle Angaben, laden Sie die Vereinbarung als PDF herunter. Beachten Sie: Fuer bestimmte Regelungen ist eine notarielle Beurkundung erforderlich.
Rechtliche Hinweise
Bei einer Scheidungsfolgenvereinbarung sind besondere familienrechtliche Vorschriften zu beachten.
Diese Vorlage dient als Entwurfsgrundlage. Fuer die rechtswirksame Gestaltung ist in vielen Faellen eine notarielle Beurkundung und anwaltliche Beratung erforderlich.
Notarielle Beurkundung
Vereinbarungen ueber den Zugewinnausgleich waehrend der Ehe (§ 1378 Abs. 3 Satz 2 BGB) und den Versorgungsausgleich (§ 7 VersAusglG) beduerfen der notariellen Beurkundung. Ohne Beurkundung sind diese Regelungen unwirksam.
Kindesunterhalt
Vereinbarungen ueber den Kindesunterhalt unterliegen der gerichtlichen Inhaltskontrolle. Der gesetzliche Mindestunterhalt (Duesseldorfer Tabelle) darf nicht unterschritten werden. Kindesunterhalt kann nicht wirksam ausgeschlossen werden.
Sittenwidrigkeit (§ 138 BGB)
Eine Scheidungsfolgenvereinbarung kann sittenwidrig und damit nichtig sein, wenn sie einen Ehepartner einseitig und stark benachteiligt — insbesondere wenn Unterhalt, Zugewinn und Versorgungsausgleich kumulativ ausgeschlossen werden (BGH-Kernbereichslehre).
Stoerung der Geschaeftsgrundlage
Bei wesentlichen Veraenderungen der Verhaeltnisse (z. B. Erkrankung, Arbeitslosigkeit) kann eine Anpassung der Vereinbarung verlangt werden (§ 313 BGB).
Haeufig gestellte Fragen
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