Kostenlose Nutzungsbedingungen Vorlage
Nutzungsbedingungen regeln die Nutzung Ihrer Website, App oder Plattform. Nutzen Sie unsere kostenlose Vorlage — rechtssicher nach deutschem Recht, sofort als PDF herunterladen.
(2) Der SaaS-Plattform richtet sich an Verbraucher (§ 13 BGB) und Unternehmer (§ 14 BGB). Die Nutzung ist nur Personen ab 18 Jahren gestattet; Minderjaehrige beduerfen der Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter.
(3) Diese Bedingungen sind jederzeit ueber den SaaS-Plattform zugaenglich und koennen gespeichert und ausgedruckt werden.
(2) Der Nutzer gibt durch Anklicken der entsprechenden Schaltflaeche ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab. Der Anbieter bestaetigt den Eingang des Angebots unverzueglich; diese Bestaetigung stellt noch keine Annahme dar.
(3) Der Vertrag kommt erst mit ausdruecklicher Annahmeerklaerung durch den Anbieter oder mit Erbringung der Leistung zustande. Der Anbieter behaelt sich vor, Angebote ohne Angabe von Gruenden abzulehnen.
(4) Fuer Online-Vertraege gelten zusaetzlich die Pflichten gemaess § 312i BGB (Informationspflichten) und Art. 246c EGBGB; der Vertragstext wird gespeichert und dem Nutzer zugaenglich gemacht.
(2) Der Anbieter bemueht sich, den SaaS-Plattform mit einer Verfuegbarkeit von mindestens 98 % im Jahresmittel bereitzustellen. Ausgeschlossen hiervon sind Zeiten planmaessiger Wartung, die rechtzeitig angekuendigt werden, sowie Stoerungen, die auf hoehere Gewalt oder auf vom Anbieter nicht zu vertretende Ereignisse zurueckzufuehren sind.
(3) Eine ununterbrochene Verfuegbarkeit und Fehlerfreiheit kann der Anbieter nicht gewaehrleisten. Der Anbieter behaelt sich vor, einzelne Funktionen zu aendern, zu erweitern oder einzustellen, soweit dies fuer den Nutzer zumutbar ist.
(2) Der Nutzer verpflichtet sich, bei der Nutzung geltendes Recht zu beachten und insbesondere: (a) keine rechtswidrigen, beleidigenden, diskriminierenden, pornografischen, jugendgefaehrdenden oder verfassungsfeindlichen Inhalte zu verbreiten; (b) keine Rechte Dritter (Urheber-, Marken-, Persoenlichkeitsrecht) zu verletzen; (c) keine automatisierten Zugriffe (Scraping, Bots, Crawler) ohne schriftliche Zustimmung vorzunehmen; (d) die technische Infrastruktur nicht zu stoeren, zu manipulieren oder zu ueberlasten; (e) keine Viren, Trojaner oder sonstige Schadsoftware zu verbreiten; (f) keine Werbe- oder Spam-Nachrichten zu versenden.
(3) Bei Verstoessen ist der Anbieter berechtigt, Inhalte zu entfernen, den Zugang zu sperren und bei wiederholten oder schweren Verstoessen das Nutzungsverhaeltnis ausserordentlich zu kuendigen.
(2) Zugangsdaten (Benutzername, Passwort) sind vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schuetzen. Der Nutzer ist verpflichtet, den Anbieter unverzueglich zu informieren, sobald er Anhaltspunkte fuer eine missbraeuchliche Nutzung seines Accounts hat.
(3) Ein Anspruch auf Freischaltung des Accounts besteht nicht. Der Anbieter kann die Registrierung ohne Angabe von Gruenden ablehnen oder den Account bei Verdacht auf Missbrauch sperren.
(4) Ein Nutzer darf nur einen Account betreiben. Die Weitergabe oder gemeinsame Nutzung von Zugangsdaten mit Dritten ist untersagt.
(2) Die Abrechnung erfolgt als monatliches Abonnement. Die Zahlung ist mit Vertragsschluss faellig, sofern nichts anderes vereinbart ist. Zulaessige Zahlungsmittel werden im Bestell- bzw. Anmeldevorgang angezeigt.
(3) Bei Abonnements gilt: Die Laufzeit verlaengert sich automatisch um den gleichen Zeitraum, wenn das Abonnement nicht mit einer Frist von einem (1) Monat zum Ende der Laufzeit gekuendigt wird. Die automatische Verlaengerung uebersteigt nicht den Zeitraum von einem (1) Jahr (§ 309 Nr. 9 BGB).
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Hoehe (§ 288 BGB) zu verlangen und den Zugang zu den kostenpflichtigen Leistungen bis zur vollstaendigen Zahlung zu sperren.
(2) Einzelheiten zum Widerrufsrecht, zu den Widerrufsfolgen und zum Muster-Widerrufsformular ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung, die dem Nutzer vor Vertragsschluss zur Verfuegung gestellt wird (Art. 246a EGBGB).
(3) Das Widerrufsrecht erlischt bei digitalen Inhalten nach § 356 Abs. 5 BGB vorzeitig, wenn der Anbieter mit der Ausfuehrung des Vertrags begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdruecklich zugestimmt und bestaetigt hat, dass er sein Widerrufsrecht verliert.
(2) Bei einfacher Fahrlaessigkeit haftet der Anbieter nur fuer die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Eine weitergehende Haftung des Anbieters besteht nicht. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und bei arglistig verschwiegenen Maengeln bleibt unberuehrt.
(4) Fuer kostenlos bereitgestellte Inhalte haftet der Anbieter nur fuer Vorsatz und grobe Fahrlaessigkeit (§ 521 BGB analog).
(2) Marken, Firmenlogos und Geschaeftsbezeichnungen des Anbieters duerfen ohne vorherige schriftliche Einwilligung nicht verwendet werden.
(3) Inhalte, die der Nutzer auf dem SaaS-Plattform einstellt (Texte, Bilder, Videos etc.), bleiben im Eigentum des Nutzers. Der Nutzer raeumt dem Anbieter jedoch ein einfaches, weltweites, zeitlich unbegrenztes, unentgeltliches und uebertragbares Nutzungsrecht ein, die Inhalte im Rahmen der SaaS-Plattform zu speichern, zu vervielfaeltigen, oeffentlich zugaenglich zu machen und fuer die Werbung der SaaS-Plattform zu verwenden.
(4) Der Nutzer versichert, dass er ueber die erforderlichen Rechte an eingestellten Inhalten verfuegt und keine Rechte Dritter verletzt. Er stellt den Anbieter von saemtlichen Anspruechen Dritter frei, die aufgrund der Verletzung solcher Rechte entstehen.
(2) Seit Februar 2024 gilt der EU Digital Services Act (Verordnung 2022/2065). Der Anbieter wird insbesondere:
(a) einen Meldemechanismus fuer rechtswidrige Inhalte nach Art. 16 DSA bereitstellen;
(b) Entscheidungen ueber Beschraenkungen begruenden (Art. 17 DSA);
(c) einen internen Beschwerdemechanismus einrichten (Art. 20 DSA);
(d) gegebenenfalls mit zertifizierten Streitbeilegungsstellen zusammenarbeiten (Art. 21 DSA).
(3) Meldungen rechtswidriger Inhalte koennen an support@financetools24.de gerichtet werden.
(2) Der Anbieter ist gemaess § 36 VSBG verpflichtet, den Verbraucher darauf hinzuweisen, ob er bereit oder verpflichtet ist, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, sofern nicht im Einzelfall ausdruecklich etwas anderes vereinbart wird.
(3) Unberuehrt bleibt das Recht des Verbrauchers, die ordentlichen Gerichte anzurufen.
(2) Das Nutzungsverhaeltnis kann von beiden Parteien jederzeit ohne Einhaltung einer Frist gekuendigt werden, sofern keine laufenden entgeltlichen Leistungen betroffen sind. Fuer kostenpflichtige Abonnements gelten die in § 6 vereinbarten Kuendigungsfristen.
(3) Das Recht zur ausserordentlichen Kuendigung aus wichtigem Grund (§ 314 BGB) bleibt fuer beide Parteien unberuehrt. Ein wichtiger Grund liegt fuer den Anbieter insbesondere bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstoessen des Nutzers vor.
(4) Nach Beendigung des Nutzungsverhaeltnisses werden die Zugangsdaten deaktiviert; die Aufbewahrung von Daten richtet sich nach der Datenschutzerklaerung.
(2) Aenderungen werden dem Nutzer mindestens sechs (6) Wochen vor Inkrafttreten der SaaS-Plattform oder per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb von sechs (6) Wochen nach Zugang der Aenderungsmitteilung, gelten die Aenderungen als genehmigt. Auf diese Rechtsfolge wird der Nutzer in der Aenderungsmitteilung gesondert hingewiesen.
(3) Widerspricht der Nutzer, hat jede Partei ein Sonderkuendigungsrecht.
(2) Ausschliesslicher Gerichtsstand fuer alle Streitigkeiten mit Kaufleuten, juristischen Personen des oeffentlichen Rechts und oeffentlich-rechtlichen Sondervermoegen ist Frankfurt am Main (§ 38 ZPO). Fuer Verbraucher gilt der gesetzliche Gerichtsstand; diese koennen alternativ an ihrem allgemeinen Gerichtsstand klagen (§ 29c ZPO).
Stand: 1. April 2025 · Kontakt: support@financetools24.de / +49 69 9876 5432
Was sind Nutzungsbedingungen?
Nutzungsbedingungen (auch Terms of Use, Terms of Service oder Nutzungsvereinbarung) regeln das Verhaeltnis zwischen dem Anbieter einer Website, App oder Plattform und deren Nutzern. Sie legen fest, wie der Dienst genutzt werden darf, welche Rechte und Pflichten die Nutzer haben und unter welchen Umstaenden die Nutzung eingeschraenkt oder beendet werden kann.
Rechtlich sind Nutzungsbedingungen in der Regel Allgemeine Geschaeftsbedingungen (AGB) nach §§ 305-310 BGB und unterliegen der AGB-Kontrolle. Sie muessen klar und verstaendlich formuliert sein, duerfen den Nutzer nicht unangemessen benachteiligen und muessen vor Vertragsschluss zugaenglich sein.
Unsere Vorlage eignet sich fuer Websites, SaaS-Plattformen, mobile Apps, Marktplaetze und Online-Communities. Sie beruecksichtigt die besonderen Anforderungen des Fernabsatzrechts, der DSGVO und des UWG.
Was diese Vorlage enthaelt
Unsere Nutzungsbedingungen decken alle wesentlichen Regelungsbereiche ab.
Geltungsbereich
Festlegung, fuer welche Dienste die Nutzungsbedingungen gelten und wie sie einbezogen werden.
Registrierung und Konto
Anforderungen an die Registrierung, Kontoverantwortung und Kontosperre.
Nutzungsrechte und -pflichten
Erlaubte und verbotene Nutzungshandlungen, Verhaltenspflichten.
Geistiges Eigentum
Urheberrechte an Inhalten, Markenrechte und Nutzerlizenz fuer die Plattform.
Nutzerinhalte (User Generated Content)
Regelungen fuer von Nutzern erstellte Inhalte — Lizenz, Verantwortung, Loeschrechte.
Haftungsbeschraenkung
Angemessene Haftungsbegrenzung unter Beachtung der AGB-Kontrolle.
Kuendigung und Kontoloes chung
Kuendigungsrecht beider Seiten, Sperrung und Loeschung des Nutzerkontos.
Aenderungen der Nutzungsbedingungen
Mechanismus zur Aenderung der Bedingungen und Information der Nutzer.
Anwendbares Recht und Streitbeilegung
Rechtswahl, Gerichtsstand und Hinweis auf Online-Streitbeilegung.
So erstellen Sie Nutzungsbedingungen
In fuenf Schritten zu Ihren professionellen Nutzungsbedingungen.
- 1
Dienst beschreiben
Beschreiben Sie Ihre Website, App oder Plattform und die angebotenen Dienste.
- 2
Unternehmensdaten eintragen
Geben Sie Firmenname, Rechtsform, Anschrift und Kontaktdaten ein.
- 3
Nutzungsregeln festlegen
Definieren Sie erlaubte und verbotene Nutzungshandlungen.
- 4
Haftung und Kuendigung konfigurieren
Passen Sie Haftungsbeschraenkung und Kuendigungsregelungen an.
- 5
Pruefen und veroeffentlichen
Kontrollieren Sie die Bedingungen und binden Sie sie auf Ihrer Plattform ein.
Rechtliche Hinweise
Nutzungsbedingungen unterliegen der AGB-Kontrolle.
Diese Vorlage dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar.
Geprueft fuer deutsches Recht
AGB-Kontrolle (§§ 305-310 BGB)
Nutzungsbedingungen sind in der Regel AGB und unterliegen der Inhaltskontrolle. Unangemessene Klauseln sind unwirksam. Besonders kritisch: pauschale Haftungsausschluesse, einseitige Aenderungsvorbehalte und versteckte Kostenfallen.
Einbeziehung der Bedingungen
Nutzungsbedingungen werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Nutzer vor Vertragsschluss auf sie hingewiesen wird und die Moeglichkeit hat, sie zur Kenntnis zu nehmen (§ 305 Abs. 2 BGB). Ein Checkbox-Mechanismus bei der Registrierung ist empfehlenswert.
Aenderungsvorbehalt
Ein einseitiger Aenderungsvorbehalt muss eng formuliert sein. Die Aenderungen muessen dem Nutzer rechtzeitig mitgeteilt werden. Bei wesentlichen Aenderungen ist eine erneute Zustimmung erforderlich. Stillschweigende Zustimmung durch Weiternutzung ist nur in engen Grenzen zulaessig.
Verbraucherschutz
Gegenueber Verbrauchern gelten strenge Anforderungen: Widerrufsrecht bei kostenpflichtigen Diensten, klare Preisangaben, Button-Loesung bei Bestellvorgaengen und Einhaltung der Informationspflichten nach Art. 246a EGBGB.
Haeufig gestellte Fragen
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