Landesspezifische Rechtsinhalte
Mit juristischer Expertise pro Rechtsordnung entworfen, deutlich umfassender als KI-Entwürfe, die generische Klauseln über Ländergrenzen hinweg kopieren.
Der Outsourcing-Vertrag formalisiert die Auslagerung wesentlicher Geschäftsprozesse an einen externen Service Provider — IT-Infrastruktur, BPO Customer Service, HR Payroll, Application Management Services. Die Doxuno-Vorlage berücksichtigt OR Innominat-Mix aus Werk-/Auftrag/Dienst, kritische OR 333 Personalübergang (mit Konsultations-Pflicht-Reform 1.5.2024), Step-In Rights bei Provider-Failure, Reverse Transition zum Schutz vor Lock-in, Benchmarking-Klausel, nDSG-AVV-Brücke und EU AI Act 2026 High-Risk-Compliance bei KI-Komponenten.
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Ein Outsourcing-Vertrag regelt die Auslagerung von Geschäftsprozessen oder IT-Services vom Auftraggeber (Customer) an einen externen Service Provider. Rechtlich ein Innominat-Mischvertrag mit Elementen des Werkvertrags (OR 363, Erfolgs-Schuld bei klaren Deliverables), Auftrags (OR 394, Bemühensschuld bei laufenden Services) und Dienstvertrags (OR 319, bei Personal-Entsendung).
Typische Anwendungsfälle: IT-Infrastruktur-Outsourcing (Rechenzentrum, Server, Workplace, Service Desk), Business Process Outsourcing (BPO Customer Service, Backoffice, Buchhaltung), HR Payroll und HR-Administration, Application Management Services (AMS). Vertrags-Volumen typisch CHF 0.5-50 Mio. p.a., Vertragsdauer 3-7 Jahre. Wesentliche Risiken: Provider-Lock-in, Daten-Sicherheit, Personal-Übergang nach OR 333, Service-Quality-Drift bei Mehrjahres-Verträgen.
Doxuno-Vorlage berücksichtigt OR 333 + 333a Personalübergang (mit verschärfter Konsultations-Pflicht seit Reform 1.5.2024, BGE 145 III 446), nDSG Art. 9 Auftragsbearbeitung (separater AVV zwingend), EU NIS2 bei kritischer Infrastruktur, EU AI Act 2024/1689 bei KI-Komponenten (insbesondere High-Risk bei Personal-Entscheidungen ab 2.8.2026), Step-In Rights bei Provider-Insolvenz, Reverse Transition 9-12 Monate gegen Lock-in.
Enterprise-Outsourcing mit allen kritischen Schutz-Klauseln.
Mit UID und Account-Manager-Kontakten
IT-Infra, BPO, HR Payroll, AMS
3-6 Monate Knowledge Transfer
99-99.99 % je nach Mission-Critical, Service Credits
Pauschal / Variabel / Hybrid
36-60 Monate, 12 Monate Notice
Separater AVV als integraler Bestandteil
Konsultations-Reform 1.5.2024, 30T Widerspruch
Bei Insolvenz / Major Failure direkt übernehmen
9-12 Monate Knowledge Transfer zurück
Jährlich Gartner/ISG, > 10 % Anpassungs-Pflicht
Verbot / Genehmigung / Anzeige
High-Risk-Compliance bei Personal-Entscheidungen
Die Vorlage führt Sie durch die wichtigsten Vereinbarungspunkte.
Auftraggeber und Service Provider mit UID und Account-Manager-Kontakten.
IT-Infra (Rechenzentrum/Workplace), BPO Customer Service, HR Payroll, AMS oder sonstig. Bereich präzise beschreiben (Workplaces, Server, Service-Hours, Standorte).
Detail-Beschreibung der Services in Anlage Service-Beschreibung — Bestandteil des Vertrags.
Transition-Phase 3-6 Monate (Knowledge Transfer). SLA Uptime 99 % (Basis) / 99.5 % (KMU) / 99.9 % (Mission-Critical), Response-Time 4h Standard / 1-2h Mission-Critical.
Pauschal / Variabel / Hybrid (häufigster Standard). Mindestlaufzeit 36-60 Monate, Kündigung 12 Monate Standard bei Enterprise.
Bei Personal-Übergang OR 333 mit Konsultation; Step-In Rights mit Triggern; Reverse Transition 9-12 Monate; jährliches Benchmarking; Sub-Provider-Modus; nDSG AVV + Hosting-Region; EU AI Act bei KI-Komponenten (insb. Personal-Entscheidungen = High-Risk).
Vier Dinge, die unsere Vorlagen umfassender als KI-Entwürfe und aktueller als statische Vorlagenbibliotheken machen.
Mit juristischer Expertise pro Rechtsordnung entworfen, deutlich umfassender als KI-Entwürfe, die generische Klauseln über Ländergrenzen hinweg kopieren.
Vorlagen mit Gesetzeszitaten werden laufend aktualisiert, sobald sich die Rechtslage ändert. Dein Dokument spiegelt immer den aktuellen Rechtsstand wider.
Kostenloser Download. Vektortext, eingebettete Schriften und Paragraphenzitate direkt in den Klauseln. Drucken, unterschreiben, ablegen. Bereit für jeden Unterschriftenfluss, inklusive elektronischer Signatur.
Bearbeite das Dokument nach dem Download direkt in Word. Eigene Klauseln ergänzen, die Vorlage für ähnliche Vereinbarungen wiederverwenden oder mit einer Kollegin teilen und gemeinsam am Entwurf feilen.
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Outsourcing-Verträge unterliegen Vertrags-, Arbeits-, Datenschutz- und (bei kritischer Infra) Cyber-Resilience-Recht — komplexe Materie.
Diese Vorlage dient zu Informationszwecken und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bei werthaltigen Outsourcings (Volumen > CHF 5 Mio. p.a.), bei FINMA-regulierten Auftraggebern, bei kritischer Infrastruktur oder bei EU-Markt-Bezug empfehlen wir die Prüfung durch eine outsourcing-spezialisierte Anwaltskanzlei.
Geprüft nach OR (Werk/Auftrag/Dienst), OR 333 + 333a, nDSG, EU AI Act sowie FINMA-Outsourcing-Praxis
Bei Outsourcing mit Personal-Übergang gilt OR 333 zwingend: automatischer Übergang aller Rechte und Pflichten am Übergangstag (Abs. 1), Widerspruchs-Recht der Mitarbeitenden 30 Tage (Abs. 2), 3-Jahre-Solidarhaftung Auftraggeber/Provider für vor-Übergangs-Forderungen (Abs. 3). KRITISCH: Konsultations-Pflicht nach OR 333a wurde am 1.5.2024 verschärft — mindestens 30 Tage vor Übergang Konsultation der Arbeitnehmer-Vertretung oder direkt der Mitarbeitenden. Verletzung führt zu Schadenersatz-Klagen + SECO-Sanktionen (BGE 145 III 446).
Bei wesentlichen Service-Ausfällen, wiederholter SLA-Unterschreitung trotz Mahnung, Insolvenz oder anderen Major-Failure-Ereignissen sind Step-In Rights kritisch: Auftraggeber kann Service direkt übernehmen oder Sub-Provider beauftragen, Cost-Reimbursement gegen Provider-Vergütung. OHNE diese Klausel ist Auftraggeber bei Provider-Insolvenz wochenlang ohne Service. Empfohlene Trigger: Datenschutz-Vorfall mit hohem Risiko, 3x SLA-Verletzung in 30T, Sub-Provider-Wechsel ohne Approval, Compliance-Sanktion.
OHNE Reverse-Transition-Klausel ist Auftraggeber am Vertragsende völlig ungeschützt: Provider kann Daten direkt löschen, kein Knowledge Transfer, Wechsel zu Nachfolger praktisch unmöglich (Wechsel-Kosten in Mio.-Höhe). Standard: 9-12 Monate Reverse Transition mit vollständigem Knowledge Transfer, Source-Code/Konfigurationen/Daten in CSV/JSON/SQL, Kontakt-Daten Sub-Provider, Cooperation bei Personal-Rückübertragung, finale Löschungs-Bestätigung.
Bei Mehrjahres-Verträgen (3+ Jahre) "altern" Outsourcing-Preise und werden überteuert. Benchmarking-Klausel (jährlich nach 12 Monaten Service): externer Benchmark durch Gartner / ISG / KPMG. Bei Marktabweichung > 10 % zu Lasten Auftraggeber: Verhandlungs-Pflicht des Providers; bei Nicht-Einigung innerhalb 60T ausserordentliches Kündigungsrecht 6T. Schützt vor "Vendor Lock-in"-Effekt.
Bei Personendaten-Bearbeitung (fast immer bei BPO Customer Service und HR Payroll) zwingend separater AVV nach nDSG Art. 9 als Vertragsbestandteil. Hosting-Region: CH (einfachst), CH+EU/EWR (Anhang 1 DSV adäquat), Global mit DPF (Swiss-US DPF für US-Hosting seit 15.9.2024), Global mit SCC (EU-Standardvertragsklauseln vom EDÖB 12.2.2025 anerkannt). Bei Drittstaaten ohne Adäquanz zusätzlich Transfer Impact Assessment.
Bei KI-Komponenten im Outsourcing (KI-Customer-Service-Bots, Predictive Analytics, KI-Recruiting) gilt EU AI Act 2024/1689 extraterritorial bei EU-Markt-Bezug. KRITISCH: Personal-Entscheidungen (Recruitment, Performance, Promotion) sind nach Annex III High-Risk-AI-Systems ab 2.8.2026 — Service Provider muss erfüllen: Risiko-Management, Datenqualität, Logging, Human Oversight, technische Dokumentation, Konformitäts-Bewertung. CH-Brücke: nDSG Art. 21 (automatisierte Einzelentscheidungen) — Betroffene können menschliche Überprüfung verlangen.
IT, BPO oder HR Payroll mit OR 333 Personalübergang, Step-In Rights, Reverse Transition, nDSG-AVV und EU AI Act 2026 — als PDF (kostenlos) oder als bearbeitbares Word (.docx) mit Expert.
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