Landesspezifische Rechtsinhalte
Mit juristischer Expertise pro Rechtsordnung entworfen, deutlich umfassender als KI-Entwürfe, die generische Klauseln über Ländergrenzen hinweg kopieren.
Der OEM-Vertrag (Original Equipment Manufacturing) formalisiert die White-Label-Fertigung von Marken-Produkten durch einen externen Hersteller. Typische Anwendungen: Konsumgüter (Watches, Elektronik), Industrielle Komponenten, Medizintechnik, Automotive Tier-1/Tier-2. Die Doxuno-Vorlage berücksichtigt OR-Mischvertrag aus Kauf und Werkvertrag, Engineering Change Notice (ECN), PPAP/APQP (Automotive-Standard), Werkzeug-Eigentum mit Versicherung, MOQ + Take-or-Pay, Brand Protection / Anti-Counterfeit und EU AI Act 2026 bei KI-Embedded-Systems.
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Ein OEM-Vertrag (Original Equipment Manufacturing) regelt die Fertigung von Vertragsprodukten durch einen externen Hersteller (OEM) für den Auftraggeber, der die Produkte unter eigener Marke (White-Label) vertreibt. Rechtlich ein Innominat-Mischvertrag aus Kauf (OR 184 ff., Übergabe der gefertigten Produkte) und Werkvertrag (OR 363 ff., Herstellung nach Auftraggeber-Spezifikationen).
Typische Anwendungsfälle: Marken-Hersteller (z.B. Schweizer Uhren-Marke) lagert Fertigung an spezialisierten OEM in Asien aus; Industrielle Komponenten-Hersteller fertigt Tier-1-/Tier-2-Teile für Automotive-OEMs; Medizintechnik-Brands mit OEM-Produktion. Kritische Themen: IP-Schutz (Marke, Design, Patente, Software), Werkzeug-Eigentum, Quality-Standards (ISO 9001 / 13485 / TS 16949), Sub-Manufacturing-Verbot zur IP-/Quality-Sicherung, Brand Protection gegen Grey Market.
Doxuno-Vorlage berücksichtigt MSchG (Marke des Auftraggebers ON Produkt), DesG (Design-Schutz), PatG (Patent-Lizenz), URG (Software in Embedded Systems), OR 210 Gewährleistung, Werkzeug-Eigentum-Praxis (BGE 132 III 359), AIAG-Standards (PPAP/APQP), EU MDR / IVDR / REACH / RoHS / CE bei EU-Markt-Vertrieb, EU AI Act 2024/1689 bei KI-Embedded ab 2.8.2026, Trade Sanctions (EmbG + EU + OFAC) und CISG-Opt-Out als CH-Standard.
Marktstandard für Konsumgüter-, Industrie- und Medizintechnik-OEM-Verträge.
Schweizer Marken-Unternehmen
CH oder international mit Land-Angabe
Beschreibung, Marke, Spezifikations-Anlage
ISO 9001 / 13485 / TS 16949 je nach Branche
Rolling Forecast für OEM-Kapazitäts-Planung
Halbjährliche Anpassung Stand 2026
OR 201 + 210, 14T B2B-Rüge
Mit Auto-Renewal + 6T Notice
Spec-Change mit Cost-Impact, 14T Approval
AIAG-Standard für Automotive/Industrie
Auftraggeber-Eigentum + Allgefahren-Police, Sub-Sub-Verbot
Take-or-Pay, 3-Monats-Bindung, 20-40 % Reservation
Über-Bestand-Vernichtung, Liefermenge-Tracking
Bei Smart-Devices und IoT-Edge-AI
Die Vorlage führt Sie durch die wichtigsten Vereinbarungspunkte.
Auftraggeber (Marken-Inhaber) und OEM-Hersteller mit Land-Angabe.
Produkt-Beschreibung, Marke, ISO-Standards (9001/13485 für Medical/IEC 60601-1/14001), Spezifikations-Anlage als Bestandteil.
Jahres-Volumen Forecast, Stück-Preis (CHF/EUR/USD), Anpassungs-Modus (Rohstoff-Index halbjährlich = Markt-Standard).
3-5 Jahre Mindestlaufzeit. CISG Opt-Out (CH-Standard) für OR-Geltung, CISG einschluss bei US-Geschäft seltener Wahl.
ECN-Verfahren für Specs-Änderungen mit 14T Approval; PPAP (AIAG Standard Level 3) für Erstbemusterung; APQP (5-Phasen-Modell) für Neu-Anläufe.
Auftraggeber-Eigentum mit "Property of"-Kennzeichnung + Verwendungs-Beschränkung NUR für Auftraggeber-Produkte; Allgefahren-Versicherung mit Auftraggeber als zusätzlich Versicherter.
MOQ pro Jahr (Take-or-Pay), Rolling Forecast 3-Monats-Bindung, Capacity Reservation 20-40 %; Sub-Sub-Manufacturing-Verbot; Über-Bestand-Vernichtung, Liefermenge-Tracking, EU AI Act bei KI-Embedded.
Vier Dinge, die unsere Vorlagen umfassender als KI-Entwürfe und aktueller als statische Vorlagenbibliotheken machen.
Mit juristischer Expertise pro Rechtsordnung entworfen, deutlich umfassender als KI-Entwürfe, die generische Klauseln über Ländergrenzen hinweg kopieren.
Vorlagen mit Gesetzeszitaten werden laufend aktualisiert, sobald sich die Rechtslage ändert. Dein Dokument spiegelt immer den aktuellen Rechtsstand wider.
Kostenloser Download. Vektortext, eingebettete Schriften und Paragraphenzitate direkt in den Klauseln. Drucken, unterschreiben, ablegen. Bereit für jeden Unterschriftenfluss, inklusive elektronischer Signatur.
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OEM-Verträge sind komplexe IP-, Quality- und Compliance-Verträge — bei internationalen Fertigern besondere Vorsicht.
Diese Vorlage dient zu Informationszwecken und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bei werthaltigen OEM-Verträgen (Jahres-Volumen > CHF 5 Mio.), bei internationalen Fertigern in Hochrisiko-Ländern, bei Medizinprodukten (EU MDR/IVDR) oder bei Automotive Tier-1-OEM-Verträgen empfehlen wir die Prüfung durch eine branche- und IP-spezialisierte Anwaltskanzlei.
Geprüft nach OR (Kauf + Werkvertrag), MSchG, DesG, PatG, AIAG-Standards sowie EU MDR / AI Act
KRITISCH bei OEM-Verträgen: Werkzeuge müssen klar im Eigentum des Auftraggebers stehen — sonst Lock-in beim OEM (Auftraggeber kann ohne Werkzeug nicht zu anderem Hersteller wechseln). Pflicht-Klauseln: (1) "Property of [Auftraggeber]"-Kennzeichnung an Werkzeugen, (2) Verwendungs-Beschränkung NUR für Auftraggeber-Produkte, (3) Rückgabe-Pflicht bei Vertragsende 30T, (4) Allgefahren-Versicherung beim OEM mit Auftraggeber als zusätzlich Versicherter.
Auftraggeber-IP: Marken (MSchG), Produkt-Designs (DesG), produkt-spezifische Patente (PatG), produkt-spezifische Software-Urheberrechte (URG). OEM-IP: Fertigungs-Know-how, Prozess-Optimierungen, OEM-eigene Werkzeug-Verbesserungen. Verbesserungen am Auftraggeber-Produkt während der Fertigung gehören dem Auftraggeber (royalty-frei); Prozess-Verbesserungen dem OEM. Ohne klare Trennung entstehen IP-Streit nach Vertragsende.
OEM darf die Fertigung NICHT ohne Auftraggeber-Genehmigung an Sub-Hersteller delegieren — Marktstandard. Sub-Sub-Vergabe ohne Approval: Quality-Risk (Sub-Hersteller hat geringere Standards), IP-Risk (Auftraggeber-IP gerät an unkontrollierte Dritte), Brand-Risk (Sub-Sub-Fertigung kann Marken-Reputation beschädigen). Konventionalstrafe 20 % der Jahres-Auftragssumme bei Verstoss.
OEMs in Hochrisiko-Ländern produzieren typischerweise mehr als der Auftraggeber bestellt — Überschuss wird auf Grey Market unter der Auftraggeber-Marke vermarktet (Counterfeit-naher Schaden). Pflicht-Klauseln: (1) Verbot der Überproduktion-Vermarktung, (2) Über-Bestand-Vernichtung am Vertragsende mit Protokoll + Bild-Dokumentation unter Auftraggeber-Anwesenheit, (3) Liefermenge-Tracking mit Serien-Nummern, (4) monatlicher Report gefertigte vs ausgelieferte Menge.
CISG (UN-Wiener-Kaufrechts-Übereinkommen) gilt bei grenzüberschreitenden B2B-Käufen zwischen CISG-Mitgliedstaaten (CH ist Mitglied) automatisch. CISG hat abweichende Regelungen zu Gewährleistung (kürzere Rüge-Fristen), Vertragsaufhebung und Schadenersatz gegenüber Schweizer OR. CH-Anbieter optieren typischerweise heraus, um OR-Bestimmungen anzuwenden — bei US-OEM-Verträgen besonders wichtig (USA wendet CISG abweichend an).
Bei OEM-Fertigung von Smart Devices / IoT mit KI-Komponenten (Edge-AI, KI-gestützte Steuerungs-Funktionen) UND EU-Markt-Vertrieb gilt EU AI Act 2024/1689. Anwendungs-Kalender: Prohibited Practices ab 2.2.2025, GPAI-Modelle ab 2.8.2025, High-Risk-Systems ab 2.8.2026. Risiko-Klassifikation gemeinsam vor Serien-Start; bei High-Risk volle Compliance-Pflichten + CE-Konformitäts-Erklärung mit AI Act Conformity Statement.
Medizintechnik: EU MDR 2017/745 + IVDR 2017/746, IEC 60601-1 (Sicherheit), ISO 13485 (QM); CE-Konformitäts-Bewertung mit notifizierter Stelle. Automotive Tier-1/2: TS 16949 (Quality), PPAP + APQP (AIAG); REACH (Chemikalien), RoHS (Schadstoff-Beschränkung). Konsumgüter mit EU-Vertrieb: CE-Kennzeichnung bei elektronischen Produkten, REACH bei chemischen Komponenten, Verpackungs-VO. Bei Verstoss Marktrückruf-Risiko.
Marktstandard für Konsumgüter, Industrie und Medizintechnik — mit ECN, PPAP, Werkzeug-Eigentum, MOQ, Brand Protection und EU AI Act 2026 bei KI-Embedded. Als PDF (kostenlos) oder als bearbeitbares Word (.docx) mit Expert.
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