Landesspezifische Rechtsinhalte
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Vermieten Sie Ihre Mietwohnung oder Teile davon in Österreich rechtssicher unter. Unsere Untermietvertragsvorlage berücksichtigt alle österreichischen Voraussetzungen des § 11 MRG — Zustimmungspflicht des Hauptvermieters, angemessener Untermietzins, Rechte des Untermieters und Beendigung bei Wegfall des Hauptmietvertrags — als professionelles PDF sofort verfügbar.
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Ein Untermietvertrag ist eine Vereinbarung zwischen dem Hauptmieter einer Wohnung oder eines Objekts und einem Dritten (Untermieter), durch die der Hauptmieter dem Untermieter das Recht einräumt, das Mietobjekt oder Teile davon zu nutzen — gegen Zahlung eines Untermietzinses. In Österreich ist die Untervermietung einer Wohnung, die dem Mietrechtsgesetz (MRG) unterliegt, grundsätzlich an die vorherige Zustimmung des Hauptvermieters gebunden (§ 11 Abs 1 MRG). Ohne diese Zustimmung stellt die Untervermietung einen wichtigen Kündigungsgrund nach § 30 Abs 2 Z 4 MRG dar — der Hauptvermieter kann dem Hauptmieter in diesem Fall kündigen.
Der österreichische Hauptmieter darf nach § 11 MRG die Zustimmung zur Untervermietung verlangen, wenn er einen Teil der Wohnung nicht selbst benötigt und der Untermietzins nicht unangemessen hoch ist. Der Hauptvermieter kann die Zustimmung nur aus wichtigen Gründen verweigern, etwa wenn mehr Untermieter als nach der Größe der Wohnung vernünftigerweise wohnen können, der Untermietzins das Dreifache des anteiligen Hauptmietzinses übersteigt oder der Untermieter eine grob unsoziale oder für die Hausgemeinschaft störende Person wäre. Das österreichische Mietrecht schützt damit den Hauptmieter beim berechtigten Wunsch zur Untervermietung.
Ein wesentliches Risiko des österreichischen Untermietverhältnisses ist die Abhängigkeit vom Hauptmietvertrag: Endet der Hauptmietvertrag — durch Kündigung des Hauptmieters, Aufkündigung durch den Hauptvermieter oder Zeitablauf — erlischt automatisch auch das Untermietverhältnis, unabhängig von dessen vereinbarter Laufzeit. Der Untermieter in Österreich hat in diesem Fall keinen Anspruch auf Weiternutzung gegenüber dem Hauptvermieter, sofern zwischen Untermieter und Hauptvermieter kein eigenständiger Mietvertrag besteht. Diese Abhängigkeitsstruktur sollte im Untermietvertrag ausdrücklich transparent gemacht werden, und der Untermieter sollte über dieses Risiko nach österreichischem Recht informiert werden.
Die Doxuno-Untermietvertragsvorlage für Österreich deckt alle Anforderungen des § 11 MRG und des ABGB für rechtssichere Untermietverhältnisse ab.
Vollständige Identifikation von Hauptmieter (Untervermieter) und Untermieter — Name, Adresse, Geburtsdatum nach österreichischem Recht.
Genaue Beschreibung des untervermieteten Objekts oder Teils — Adresse, Stockwerk, Anzahl der Zimmer, mitgenutzter Gemeinschaftsbereiche (Bad, Küche).
Nachweis oder Hinweis auf die Zustimmung des Hauptvermieters zur Untervermietung nach § 11 Abs 1 MRG — unverzichtbarer Bestandteil jedes österreichischen Untermietvertrags.
Untermietzins in Euro — angemessen nach § 11 MRG (max. anteiliger Hauptmietzins plus Betriebskosten plus Wertsicherungszuschlag), Zahlungsmodalitäten und Fälligkeiten.
Regelung der anteiligen Betriebskosten, Heizung, Strom, Wasser und ggf. Internetzugang im Untermietverhältnis nach österreichischem Mietrecht.
Optionale Kautionsvereinbarung zwischen Hauptmieter und Untermieter — nicht an die MRG-Dreimonatsobergrenze des § 16b MRG gebunden (die gilt im Verhältnis Vermieter–Hauptmieter).
Befristeter oder unbefristeter Untermietvertrag — mit Hinweis, dass das Untermietverhältnis automatisch erlischt, wenn der österreichische Hauptmietvertrag endet.
Klarer Hinweis auf die Abhängigkeit des Untermietverhältnisses vom Hauptmietvertrag — grundlegendes Risiko für den Untermieter nach österreichischem Recht.
Regelungen zur Nutzung der Wohnung, Hausordnung, Haustiere, Besucher und Nutzung gemeinsamer Flächen.
Kündigungsfristen im Untermietverhältnis nach österreichischem Recht — angepasst an die Fristen des übergeordneten Hauptmietvertrags.
Hinweis auf Übergabeprotokoll bei Einzug und Auszug des Untermieters — Beweissicherung für Zustand des Objekts nach österreichischem Recht.
In vier Schritten zu einem rechtssicheren österreichischen Untermietvertrag nach § 11 MRG und ABGB.
Beantragen Sie schriftlich die Zustimmung des Hauptvermieters zur Untervermietung nach § 11 MRG. Ohne Zustimmung riskieren Sie die Kündigung Ihres österreichischen Hauptmietvertrags. Heben Sie das schriftliche Einverständnis auf.
Legen Sie den Untermietzins angemessen fest — er darf nach österreichischem Recht nicht unangemessen hoch sein. Als Faustregel gilt: max. anteiliger Hauptmietzins plus Betriebskosten plus kleiner Aufschlag. Ein Untermietzins, der das Dreifache des anteiligen Hauptmietzinses übersteigt, gibt dem Hauptvermieter das Recht, die Zustimmung zu verweigern.
Formulieren Sie ausdrücklich im Untermietvertrag, dass das Untermietverhältnis automatisch endet, wenn der österreichische Hauptmietvertrag aus welchem Grund auch immer endet. Informieren Sie den Untermieter über dieses Risiko, bevor er den Vertrag unterzeichnet.
Kontrollieren Sie alle Angaben und laden Sie Ihren fertigen österreichischen Untermietvertrag als professionelles PDF herunter. Beide Parteien unterzeichnen das Dokument; erstellen Sie bei der Übergabe ein Übergabeprotokoll.
Vier Dinge, die unsere Vorlagen umfassender als KI-Entwürfe und aktueller als statische Vorlagenbibliotheken machen.
Mit juristischer Expertise pro Rechtsordnung entworfen, deutlich umfassender als KI-Entwürfe, die generische Klauseln über Ländergrenzen hinweg kopieren.
Vorlagen mit Gesetzeszitaten werden laufend aktualisiert, sobald sich die Rechtslage ändert. Dein Dokument spiegelt immer den aktuellen Rechtsstand wider.
Kostenloser Download. Vektortext, eingebettete Schriften und Paragraphenzitate direkt in den Klauseln. Drucken, unterschreiben, ablegen. Bereit für jeden Unterschriftenfluss, inklusive elektronischer Signatur.
Bearbeite das Dokument nach dem Download direkt in Word. Eigene Klauseln ergänzen, die Vorlage für ähnliche Vereinbarungen wiederverwenden oder mit einer Kollegin teilen und gemeinsam am Entwurf feilen.
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Jede Vorlage entsteht originär für ihr Land, stützt sich auf die einschlägigen Vorschriften und wird von einer zugelassenen Anwältin oder einem zugelassenen Anwalt vor Ort geprüft – und bei jeder Gesetzesänderung aktualisiert.
Das österreichische Untermietrecht ist komplex — die Abhängigkeit vom Hauptmietvertrag und die Zustimmungspflicht des Hauptvermieters sind zentrale Risiken.
Diese Vorlage dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar. Für eine auf Ihre Situation zugeschnittene Beratung wenden Sie sich an einen zugelassenen Rechtsanwalt oder Notar in Österreich.
Geprüft für österreichisches Recht
Im MRG-Vollanwendungsbereich darf der österreichische Hauptmieter ohne Zustimmung des Hauptvermieters nicht untervermieten (§ 11 Abs 1 MRG). Der Hauptvermieter kann die Zustimmung nur aus wichtigen Gründen verweigern: unzumutbare Überbelegung der Wohnung, Untermietzins, der das Dreifache des anteiligen Hauptmietzinses übersteigt, oder groß nachteilige Eigenschaften des Untermieters. Verweigert der Hauptvermieter zu Unrecht, kann der Hauptmieter in Österreich die Zustimmung gerichtlich einklagen. Im ABGB-Bereich ist die Untervermietung nach § 1098 ABGB ebenfalls zustimmungspflichtig.
Das österreichische MRG verlangt für eine wirksame Untervermietung einen angemessenen Untermietzins (§ 11 MRG). Unangemessen ist ein Untermietzins, der das Dreifache des auf den untervermieteten Teil entfallenden Hauptmietzinses übersteigt. Wird ein überhöhter Untermietzins vereinbart, hat der Hauptvermieter das Recht, die Zustimmung zur Untervermietung zu verweigern. Österreichische Gerichte überprüfen die Angemessenheit des Untermietzinses im Streitfall — der Untermieter kann einen überhöhten Untermietzins nachträglich herabsetzen lassen.
Das österreichische Untermietverhältnis ist rechtlich abhängig vom Hauptmietvertrag: Endet der Hauptmietvertrag, endet automatisch auch das Untermietverhältnis — unabhängig von einer vereinbarten Laufzeit. Der Untermieter hat in Österreich in diesem Fall grundsätzlich keinen eigenen Anspruch auf Weiterbenutzung der Wohnung gegenüber dem Hauptvermieter. Ausnahme: Wenn der Untermieter von einem Hauptvermieter geduldet wird und ein konkludentes Mietverhältnis entsteht. Diese Abhängigkeit ist das zentrale Risiko des österreichischen Untermietverhältnisses und muss im Vertrag transparent kommuniziert werden.
Der österreichische Hauptmieter haftet dem Hauptvermieter gegenüber für alle Handlungen und Schäden des Untermieters wie für eigene Handlungen. Er bleibt zur Zahlung des Hauptmietzinses verpflichtet, auch wenn der Untermieter seinen Untermietzins nicht zahlt. Nach innen hat der Hauptmieter einen Regressanspruch gegen den Untermieter (§ 1295 ABGB), wenn dieser durch sein Verhalten Schäden verursacht hat. Österreichische Hauptmieter sollten daher den Untermieter sorgfältig auswählen und im Vertrag klare Regeln zu Haftung und Schadenersatz festlegen.
Füllen Sie das Formular aus und laden Sie Ihren rechtssicheren österreichischen Untermietvertrag nach § 11 MRG und ABGB sofort als professionelles PDF herunter.
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