Landesspezifische Rechtsinhalte
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Kündigen Sie Ihren Mietvertrag in Österreich fristgerecht und rechtssicher. Unsere Vorlage für die Mieter-Kündigung nach österreichischem Recht berücksichtigt die Kündigungsfristen des MRG (§ 29 Abs 2), des ABGB (§ 1116), die Form des eingeschriebenen Briefs sowie die korrekte Wohnungsübergabe und Kautionsrückforderung — als professionelles PDF sofort verfügbar.
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Die Kündigung eines Mietvertrags durch den Mieter ist die einseitige Willenserklärung, das Mietverhältnis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu beenden. In Österreich unterscheidet sich die Kündigung je nachdem, ob der Mietvertrag befristet oder unbefristet abgeschlossen wurde und ob das Mietrechtsgesetz (MRG) oder das allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch (ABGB — §§ 1090 ff.) anwendbar ist. Ein Mieter in Österreich, der seinen Mietvertrag kündigen will, muss stets die gesetzlich oder vertraglich vorgeschriebenen Fristen und die korrekte Form der Kündigungserklärung einhalten — andernfalls ist die Kündigung unwirksam oder es entsteht eine Mietzinspflicht über die gewünschte Kündigungszeit hinaus.
Bei befristeten Mietverträgen im österreichischen MRG-Vollanwendungsbereich gilt § 29 Abs 2 MRG: Der Mieter kann einen befristeten Hauptmietvertrag erstmals nach einem Jahr und danach jeweils zum letzten des Folgemonats mit einer Kündigungsfrist von einem Monat kündigen. Diese Regelung kann nicht zum Nachteil des Mieters abbedungen werden und stellt eine wichtige Schutzbestimmung des österreichischen Mietrechts dar. Bei unbefristeten Mietverhältnissen nach ABGB (§ 1116 ABGB) beträgt die gesetzliche Kündigungsfrist in der Regel einen Monat zum Monatsletzten, sofern nicht vertraglich eine längere Frist vereinbart wurde.
Die Kündigung muss in Österreich schriftlich und nachweisbar erfolgen — der eingeschriebene Brief (RSa oder RSb) ist das Standardmittel. Nur mit einem eingeschriebenen Brief kann der Mieter im Streitfall nachweisen, dass die Kündigung dem Vermieter zugegangen ist. Ergänzend empfehlen sich ein Übergabeprotokoll bei der Schlüsselrückgabe und eine schriftliche Vereinbarung über die Rückgabe der Kaution. Nach Beendigung des österreichischen Mietverhältnisses hat der Mieter Anspruch auf Rückgabe der vollständig gezahlten Kaution zuzüglich Zinsen, sofern keine berechtigten Schadenersatzansprüche des Vermieters bestehen.
Die Doxuno-Kündigungsvorlage für Mieter in Österreich enthält alle formellen Anforderungen nach MRG und ABGB für eine rechtswirksame Mietvertragskündigung.
Vollständige Daten des kündigenden Mieters und des Vermieters — Name, Adresse — für die rechtssichere Zustellung per eingeschriebenem Brief in Österreich.
Genaue Bezeichnung des gekündigten Mietobjekts — Adresse, Stockwerk, Wohnungsnummer — sowie Datum des Mietvertragsabschlusses.
Wahlweise: Kündigung eines befristeten Vertrags nach § 29 Abs 2 MRG (nach 1 Jahr, 1 Monat Frist zum Letzten) oder eines unbefristeten Vertrags nach § 1116 ABGB (gesetzliche Frist).
Klare Angabe des Zeitpunkts, zu dem das Mietverhältnis enden soll — in Österreich stets zum Monatsletzten, unter Einhaltung der gesetzlichen oder vertraglichen Frist.
Vorschlag für ein Übergabeprotokoll und Datum der Schlüsselrückgabe — wichtigstes Beweismittel für den Zustand der Wohnung bei Auszug in Österreich.
Schriftliche Aufforderung zur Rückgabe der Kaution nach Vertragsende — mit Hinweis auf die Verzinsungspflicht nach § 16b MRG.
Angabe der neuen Anschrift des Mieters für die Zusendung der Kautionsrückzahlung und der Schlussabrechnung.
Empfehlung zur Übermittlung der Kündigung per eingeschriebenem Brief (RSa/RSb) — zur Sicherstellung des Nachweises des Zugangs nach österreichischem Recht.
Hinweis auf die Pflicht des Vermieters zur Betriebskostenschlussabrechnung nach §§ 21 ff. MRG nach Beendigung des österreichischen Mietverhältnisses.
Ort, Datum und eigenhändige Unterschrift des Mieters — formelle Anforderungen für eine wirksame Kündigung in Österreich.
In vier einfachen Schritten zu einer rechtswirksamen Mietvertragskündigung nach österreichischem Recht.
Prüfen Sie, ob Ihr Mietvertrag befristet oder unbefristet ist und ob MRG (§ 29 Abs 2 — mindestens 1 Monat Frist zum Letzten bei Befristung) oder ABGB (§ 1116 — gesetzliche oder vertragliche Frist) gilt. Berechnen Sie das frühestmögliche Kündigungsdatum.
Tragen Sie Ihre Daten, die Daten des Vermieters und das genaue Mietobjekt ein. Formulieren Sie klar, zu welchem Datum das Mietverhältnis enden soll und fordern Sie die Rückgabe der Kaution an.
Laden Sie das Kündigungsschreiben als PDF herunter und senden Sie es per eingeschriebenem Brief (RSa oder RSb) an den Vermieter — damit ist der Zugang bei Streitigkeiten vor österreichischen Gerichten nachweisbar.
Vereinbaren Sie einen Termin zur Schlüsselrückgabe und Erstellung eines Übergabeprotokolls. Bestehen Sie auf einer schriftlichen Bestätigung über die Rückgabe sowie auf der fristgerechten Rückgabe der Kaution mit Zinsen nach § 16b MRG.
Vier Dinge, die unsere Vorlagen umfassender als KI-Entwürfe und aktueller als statische Vorlagenbibliotheken machen.
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Jede Vorlage entsteht originär für ihr Land, stützt sich auf die einschlägigen Vorschriften und wird von einer zugelassenen Anwältin oder einem zugelassenen Anwalt vor Ort geprüft – und bei jeder Gesetzesänderung aktualisiert.
Das österreichische Mietrecht schützt Mieter bei der Kündigung weitreichend — Fristen und Form sind genau einzuhalten.
Diese Vorlage dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar. Für eine auf Ihre Situation zugeschnittene Beratung wenden Sie sich an einen zugelassenen Rechtsanwalt oder Notar in Österreich.
Geprüft für österreichisches Recht
Das österreichische Mietrechtsgesetz (MRG) schützt Mieter befristeter Hauptmietverträge besonders: Nach § 29 Abs 2 MRG kann der Mieter einen befristeten Mietvertrag frühestens nach Ablauf von einem Jahr seit Vertragsbeginn kündigen — und danach jeweils zum Letzten des übernächsten Monats mit einer Kündigungsfrist von einem Monat. Diese Schutzregel ist zwingend und kann vertraglich nicht zum Nachteil des Mieters abbedungen werden. Österreichische Mieter befristeter Verträge haben damit ein wichtiges Sonderrecht auf vorzeitige Kündigung.
Bei unbefristeten Mietverhältnissen, die nicht unter das MRG fallen oder für die vertraglich keine längere Frist vereinbart wurde, gilt in Österreich § 1116 ABGB: Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt bei Wohnungen in der Regel einen Monat zum Monatsletzten. Viele österreichische Mietverträge sehen jedoch längere Kündigungsfristen (z. B. drei Monate) vor — diese vertraglichen Fristen sind einzuhalten. Österreichische Gerichte prüfen im Streitfall genau, welche Frist vereinbart wurde und ob der Kündigungstermin korrekt berechnet wurde.
Der österreichische Mieter hat nach Beendigung des Mietverhältnisses Anspruch auf vollständige Rückgabe der Kaution zuzüglich Zinsen, sofern keine berechtigten Schadenersatzansprüche des Vermieters bestehen (§ 16b MRG). Der Vermieter darf die Kaution nur für tatsächliche, nachgewiesene Schäden einbehalten — normale Abnutzung begründet keinen Einbehalt. Österreichische Mieter können bei unrechtmäßigem Einbehalt der Kaution die Schlichtungsstelle der Gemeinde oder das Bezirksgericht anrufen.
Ein Übergabeprotokoll bei Auszug ist in Österreich zwar gesetzlich nicht vorgeschrieben, aber dringend empfohlen: Es dokumentiert den Zustand der Wohnung bei Rückgabe und verhindert spätere Streitigkeiten über angebliche Schäden. Vermieter und Mieter sollten das Protokoll gemeinsam unterzeichnen. Werden Mängel festgestellt, sind diese mit Foto zu dokumentieren. Österreichische Gerichte stützen sich im Kautions-Streit regelmäßig auf das Übergabeprotokoll als zentrales Beweismittel.
Füllen Sie das Formular aus und laden Sie Ihr rechtssicheres österreichisches Kündigungsschreiben nach MRG und ABGB sofort als professionelles PDF herunter.
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